Was ist
Stell dir vor, du bittest Metas knuddeligen Agenten Muse, dir ein neues Paar Sneaker zu besorgen. Muse vergleicht, wählt das passende Modell und legt dir den Kauf zur Freigabe vor. Du tippst auf "Ja", öffnest dabei aber kein Browser-Tab, tippst keine Adresse ein und siehst auch keinen Shop von innen.
Die Folge: Die direkte Verbindung zwischen Anbietern und Kund:innen löst sich auf. Wer bisher darauf setzte, über eigene Websites, Apps oder Suchmaschinenoptimierung sichtbar zu sein, wird von einer neuen Zwischenschicht verdeckt.
Warum ist das wichtig?
Innerhalb weniger Wochen ist das Feld persönlicher Agenten geradezu explodiert:
- Muse (Meta) ist in der EU zwar noch nicht verfügbar, in den USA aber seit Wochen auf Platz 1 der Appstore-Charts. (Meta, SMWB)
- Dots (OpenAI) heißt der Herausforderer aus dem Hause OpenAI. Er läuft seit dem 29. September auf Basis von GPT-6 Astra und lässt sich mit mehr als 4.000 Apps verbinden – vorerst allerdings nur in den Abos Pro, Business Premium und Enterprise. (OpenAI)
- Instinct heißt der heißeste Shice aus dem Valley, zuletzt mit zehn Milliarden Dollar bewertet. (Instinct, TechCrunch)
- Underdog wirbt damit, alle Aufgaben vollständig lokal auf dem eigenen Rechner zu verarbeiten, derzeit als Invite-only-Beta für Mac und Windows. (TechCrunch)
- Tab wird per iMessage oder WhatsApp gesteuert und verfügt über eine eigene Rufnummer, einen Rechner und eine eigene Wallet. (TechCrunch)