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10 Min. Lesezeit Musk

Missbrauchsmaschine X: Welche Konsequenzen jetzt nötig sind

Grok ist ein Werkzeug für bildbasierte Gewalt und Pädokriminalität. Empörung allein reicht nicht als Reaktion.

Was ist

Elon Musk hat X in eine gigantische Missbrauchsmaschine verwandelt (Ohje Internet). Seit Weihnachten nutzen Zehntausende Männer den Chatbot Grok, um Frauen virtuell auszuziehen und zu erniedrigen. Die Bandbreite der Abscheulichkeiten reicht von leicht bekleideten und unbekleideten Minderjährigen in pornografischen Posen bis zu Holocaust-Überlebenden in Hakenkreuz-Bikinis.

Der Skandal geht seit Anfang des Jahres groß durch alle Medien. Deshalb erzählen wir die Ereignisse nicht im Detail nach, sondern beschränken uns auf das Wesentliche.

Relevanter ist ohnehin eine andere Frage: Wie sollten Nutzerïnnen, Politik und Medien reagieren? Wir haben ein paar Ideen.

Wie Grok zum Missbrauchswerkzeug wurde

Wie X, xAI und Musk reagierten

Warum nichts davon überraschend kommt

Am 22. Oktober 2022 fiel Twitter endgültig in die Hände von Musk. Man muss seit mehr als drei Jahren die Augen vor der Realität verschließen, um den neuen Eigentümer noch als Troll zu begreifen, der gern mal provoziert.

Wenn es aussieht wie eine Ente, schwimmt wie eine Ente und quakt wie eine Ente, dann ist es wahrscheinlich eine Ente. Musk äußert sich rassistisch, unterstützt rechtsextreme Parteien, fantasiert vom Bürgerkrieg und schwadroniert bei Widerspruch von „Faschismus“. X ist ein Propagandawerkzeug für seine persönliche Agenda.

Bei X prägt die Ideologie des Eigentümers das Verhalten des Chatbots. Musk zeigte den Hitlergruß, Grok nannte sich „MechaHitler“. Musk stellt seine Frauenverachtung offen zur Schau. Grok hat bildbasierte Gewalt gegen Frauen einem Massenpublikum zugänglich gemacht. Das passt.

Was daraus folgen muss