Über das Social Media Watchblog
Das Social Media Watchblog (SMWB) ist einer der ältesten unabhängigen, von Leser:innen finanzierten Newsletter im deutschsprachigen Raum. Seit 2013 filtert es den Lärm der Tech-Industrie und zeigt, wie Plattformen, Algorithmen und KI unsere Gesellschaft, Medien und Politik verändern.
Was als ambitioniertes Nebenprojekt während meines Volontariats beim ZDF begann, ist jetzt eine der wichtigsten Informationsquellen für die digitale Öffentlichkeit. Hier die ganze Story.
Mehr als 5.000 Menschen zahlen für meinen Newsletter: Redaktionen von ARD und ZDF, Policy-Teams von Google und TikTok, Referent:innen im Auswärtigen Amt, Forschende, Marketingverantwortliche, NGOs, Lehrer:innen, Web-Enthusiast:innen, Blogger:innen, Creator:innen, Influencer:innen... Manchmal kann ich das selbst kaum glauben.
Das SMWB wurde für den Grimme Online Award nominiert und mit dem Vocer Netzwende-Award für nachhaltige Innovationen im Journalismus ausgezeichnet.
Im Radar gibt es den Rohstoff. Im Newsletter Haltung und Einordnung. Im Podcast die Diskussion.
Über Martin Fehrensen
Ich liebe das freie Netz, seit ich das erste Mal online war. Ich habe Kulturanthropologie und Wirtschaftsgeschichte studiert, beim ZDF gelernt und als Gründungsredakteur bento beim SPIEGEL mit aufgebaut.
Seit über acht Jahren mache ich das SMWB Vollzeit. Mich interessiert nicht, wie man mehr Likes und Follower bekommt. Mich interessiert, was der Wandel der digitalen Öffentlichkeit bedeutet. Ich weiß nicht genau, wo die Plattformwelt in zehn Jahren steht. Aber ich weiß, dass ich diesen Newsletter auch dann noch schreiben möchte. Weil es eine unabhängige Stimme braucht, die Big Tech auf die Finger schaut. Und weil es einer der besten Jobs der Welt ist.
Ich lebe mit meiner Familie in Göttingen, spreche regelmäßig auf Konferenzen über digitale Öffentlichkeit und beantworte fast jede Mail (nur manchmal nicht sofort): kontakt@socialmediawatchblog.de.
Berichte über meine Arbeit: taz · ZDF · Übermedien · Steady · Deutschlandfunk
Transparenz & Grundsätze
- Journalistisches Handwerk: Ich bewege mich zwar an der Schnittstelle zum Bloggen, orientiere mich aber klar an den Regeln des professionellen Journalismus: sorgfältige Recherche, Faktentreue und transparente Quellenangaben sind für mich Standard. Sollte mir trotz aller Sorgfalt ein Fehler unterlaufen, korrigiere ich ihn offen und transparent.
- 100 % unabhängig: Das SMWB schaltet kein Native Advertising, akzeptiert weder Geld noch Sachleistungen für Berichterstattung und finanziert sich zu 100 Prozent über seine Leser:innen.
- Keine Verflechtungen: Ich halte keine Anteile an den Unternehmen, über die ich schreibe. Bezahlte Vorträge oder Workshops haben keinerlei Einfluss auf die Inhalte. Teams von Google, Meta oder TikTok gehören zu den zahlenden Leser:innen meines Newsletters; das schafft weder eine wirtschaftliche Abhängigkeit, noch beeinflusst es meine redaktionelle Unabhängigkeit.
- Transparenter KI-Einsatz: Ich nutze KI-Tools als Assistenten für Recherche, Sparring und Code. Kein Newsletter wird von einer KI geschrieben.
- Engagement: Ich bin Mitglied bei Amnesty International und dem ASB und spende regelmäßig an Netzpolitik und Wikipedia. Wenn es die Zeit zulässt, komme ich gern an Schulen, um mit Jugendlichen über digitale Medien, Plattformen und Journalismus zu sprechen. Nicht als bezahlter Speaker, sondern weil ich es wichtig finde, mich für Medienkompetenz stark zu machen.
Kolophon
Folgende Tools und Dienstleister sind aus meinem Alltag nicht wegzudenken: Steady, Ghost, Feedbin, Raindrop, Claude, Ulysses, LanguageTool, Bear, Hugo und Visual Studio Code.